Wissenswertes über Silber: Chemisches Element mit dem Elementsymbol Ag.


Heute ist Silber neben Gold und Edelsteinen ein wichtiges Material zur Herstellung von Schmuck. Bei Schmuck und Barren kann der Silbergehalt anhand eines Feingehaltstempels abgelesen werden.


Silber

Wissenswertes über Silber: Chemisches Element mit dem Elementsymbol Ag.

Vorkommen
Manchmal findet man Silber in der Natur in Form von Körnern oder verästeltem Geflecht.
Meistens aber findet man es in Mineralien. Zu den wichtigsten Silbererzen zählen Silberglanz und Kupfersilberglanz.
In Südamerika (Peru und Bolivien), Mexiko, den USA und Kanada befinden sich die wichtigsten Silbervorkommen.
Silber ist zwar selten, aber es kommt doch in etwa 20 mal häufiger vor als Gold.

Förderung
Silber wird aus Silbererzen gewonnen. Die wichtigsten Fundorte von gediegenem Silber waren im Erzgebirge und im Harz.
Peru, Mexiko und Australien sind die größten Silberproduzenten.

Eigenschaften
Silber ist weiß glänzend und gehört, wie alle anderen Edelmetalle, zu den Schwermetallen.
Es hat einen metallischen Glanz. Da es die höchsten Licht-Reflexionseigenschaften aller Metalle hat, wird es auch zur Herstellung von Spiegeln benutzt.
Von allen Metallen leitet Silber Wärme und Elektrizität am besten.
Silber löst sich nur in oxidierenden Säuren, wie beispielsweise Salpetersäure auf.

Verwendung
Die Silbermünze als Zahlungsmittel war die wichtigste Verwendung. Diese wurde jedoch von der Goldmünze abgelöst. Heute wird Silber nur noch für Gedenk- und Sondermünzen verwendet.
Neben der Münze ist es aber auch wichtig für die Herstellung von Schmuck, Besteck und Musikinstrumenten.
Den Silbergehalt kann man anhand des Feingehaltstempels ablesen.
Da Silber nach Gold als nächst edleres Metall gilt, bekommt man bei vielen Sportwettkämpfen, wenn man den zweiten Platz belegt, eine Silbermedaille.
Auch im Speisenbereich findet man Silber als Lebensmittelfarbstoff E 174, der Beispielsweise in Likören vorkommt.

Silberlegierungen
Silber ist mit den meisten Metallen legierbar. Am besten lässt es sich mit Gold oder Palladium legieren. Dabei erhöht das Legieren meist die Härte des Silbers.
Wichtige Silberlegierungen
Kupfer-Silber-Legierungen sind dabei die Wichtigsten. Sie werden meist mit ihrem Feingehalt an Silber bezeichnet. Die gebräuchlichsten Silberlegierungen haben einen Feingehalt
von 800, 835, 925 und 935 Teilen Silber.
925- Silber wird nach der britischen Währung Pfund Sterling als Sterlingsilber bezeichnet. Es ist die wichtigste Silberlegierung.

Die Geschichte
Das Wort Silber leitet sich aus der germanischen Wurzel ab, aber ursprünglich stammt es aus einer orientalischen Sprache.
Im 19. Jahrhundert hatte man viele Theorien über den Ursprung des Wortes. Silber gab dem Land Argentinien seinen Namen.
Seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. wird Silber verarbeitet. Benutzt wurde es zum Beispiel von den Assyrern, den Goten, den Griechen, den Römern, den Ägyptern und den Germanen. Zeitweise hat man es wertvoller als Gold angesehen. Aus den Minen in Laurion, die etwa 50 Kilometer südlich von Athen lagen, kam meistens das Silber. Als Mondmetall war es bei den alten Ägyptern bekannt.
Silbererzvorkommen wurden im Mittelalter in Deutschland im Harz, im Südschwarzwald und der Slowakei entdeckt.
Die Spanier brachten später große Mengen von Silber aus Amerika nach Europa. Im 16. Jahrhundert etwa exportierte auch Japan Silber. Da das Angebot anstieg, sank der Wert.
Nach 1870 wurde meistens Gold als Währungsmetall verwendet, dadurch verlor das Silber seine wirtschaftliche Bedeutung immer mehr.
Das Angebot an Silber hängt von der Verbrauchs- und Produktionsentwicklung anderer Metalle ab.
Wegen eines guten Preises und Gebrauchs, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts rostfreier Stahl entwickelt, der immer mehr zum Silber vordrang.
Trotz dieser Entwicklung ist die Silbernachfrage weltweit steigend.
Silber wird aber als unterbewertet angesehen, da der Bestand zur Neige geht.

 


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